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Ostfriesland: Vorgeschmack auf Ihren Urlaub

Irgendwann in Ihrem Ostfriesland Urlaub werden Sie unweigerlich auf Ihren ersten echten einheimischen Ostfriesen treffen, der Sie mit den freundlichen Worten: “ Moin, se sünd ok nich van hier !?“ begrüßt. Damit Sie in solchen Situationen nicht wie das Rind vorm Deich stehen, hier ein paar Lektionen in Sachen Plattdeutsche Muttersprache:

Deutsch Ostfriesisch
Mit dem Handy Anrufen Mit de Ackerschnacker anpingeln
Wir kommen an Wi kummen an
Guten Tag Moin Moin
Hier ist es wunderschön Hier is dat wunnerschöön
Nun können wir entspannen Nu kunnen wi ofschalten
Wir kommen wieder Wi kummen weer
Machs gut! Allebest!

 

Original Ostfriesen-Abitur
Nur in Wittmund können Sie das Original Ostfriesen-Abitur absolvieren. Neben dem Gruppenspaß, der eindeutig im Vordergrund steht, lernen Sie so ganz nebenher den unverfälschten Charakter Ostfrieslands mit den Sitten und Gebräuchen kennen.

Dreimal ist Ostfriesen-Recht
Ostfriesen und ihr Tee, das gehört einfach zusammen. Schätzungsweise wärmt sich der echte Ostfriese im Laufe seines Landlebens mit ca. 300 000 Tassen Tee den Magen. Was kein Wunder ist, bei drei Tassen in jeder der vier Teepausen in Ostfriesland: die Erste früh am Morgen, dann gegen 11 Uhr (das „Elführtje“), eine am Nachmittag und dann noch einmal am Abend.

Ostfriesische Gemütlichkeit
… hält stets ein Tässchen Tee bereit. Aber auf die Zubereitung kommt es an! Neben dem richtigen Wasser – besonders weich sollte es sein – ist vor allem die Wahl der Tee Sorte entscheidend. Nicht überall, wo „Ostfriesen-Mischung“ drauf steht, ist auch Ostfriesentee drin. Eigentlich bieten nur die in Ostfriesland ansässigen Teehäuser die richtige Mischung an. Die „Tee- Koster“ Ostfrieslands sind berühmt für ihre Nasen und hoch angesehen!

In Ostfriesland: Bloß nicht umrühren!
Echter Genuss setzt die Einhaltung der strengen Regeln der ostfriesischen Teezeremonie voraus: In eine nur für diese Zwecke gedachten, zuvor erwärmten Kanne werden pro Tasse ein Teelöffel Tee sowie ein weiterer Teelöffel „für die Kanne“ gegeben und mit so viel kochendem Wasser übergossen, dass die Teeblätter gerade eben bedeckt sind. Für eine anregende Wirkung sollte der Tee drei Minuten ziehen, für eine eher beruhigende Wirkung fünf Minuten lang. Erst dann wird die Kanne ganz mit heißem Wasser gefüllt. In die Tassen kommt zuerst ein „Kluntje“ (weißer Kandis), der beim Einschenken des Tees herrlich knistert und dem Tee die leckere Süße gibt. Dann folgen einige Tropfen echter Sahne, die in der Tasse das berühmte „Wulkje“ (Wölkchen) zaubern. Wer jetzt den Tee umrührt, der offenbart nicht nur eine gewisse Kulturlosigkeit, nein, dem entgeht auch noch der wahre Tee Genuss: Am Anfang kommt die cremige und etwas kühlere Sahneschicht, gefolgt vom herben Geschmack eines echten Ostfriesentees, gekrönt durch die Süße am Schluss.

Übrigens wird, solange der Löffel nicht in die Tasse gelegt wird, wird pausenlos nachgeschenkt. Unkundige dieses Rituals sollen schon dabei beobachtet worden sein, wie sie Dutzende Tassen Tee trinken mussten.

2017-05-31T10:51:09+00:00